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Rettung in Sicht: Feuerwehrübung im Haus der Pflege St. Katharina in Weidenbach

Weidenbach - Am 14. Oktober fand in den Abendstunden eine gemeinsame Feuerwehrübung mit der Freiwilligen Feuerwehr Weidenbach und dem gesamten Team des Hauses St. Katharina der Stiftung Liebenau in Weidenbach statt. Ziel war es, einen Brandfall möglichst realitätsnah zu simulieren, die bestehenden Einsatz- und Evakuierungsabläufe zu überprüfen und das abgestimmte Vorgehen aller Beteiligten im Brandfall zu trainieren.

Feuerwehrleute in Schutzkleidung arbeiten mit ausgerollten gelben Schläuchen vor einem mehrstöckigen Wohnhaus; Löschfahrzeug am Rand, einige Anwohner beobachten den Einsatz.
Feuerwehrleute in Atemschutz und Helmen durchsuchen einen verrauchten Innenraum und arbeiten an einer Treppe, reflektierende Schutzstreifen sichtbar; im Hintergrund stehen Personen im Flur.
Feuerwehrleute in Schutzkleidung vor dem Eingang eines modernen Wohngebäudes, mehrere gelbe Löschschläuche liegen auf dem Boden, Einsatzkräfte betreten das Gebäude, eine Person beobachtet am Rand.
Feuerwehrfahrzeuge und Einsatzkräfte mit ausgerollten Schläuchen vor einem modernen Gebäude bei Dämmerung.

Koordiniertes Vorgehen

Die Übung wurde unter der Leitung von Feuerwehrkommandant Jörg Lehmeyer und Einrichtungsleiterin Manuela Scheller geplant und vorbereitet. Im Mittelpunkt standen das Zusammenspiel aller Beteiligten sowie das sichere und koordinierte Vorgehen im Falle eines Brandereignisses. Für das Übungsszenario bereitete die Feuerwehr einen simulierten Brand in der Personalküche vor. Mithilfe einer Nebelmaschine wurde eine entsprechende Rauchentwicklung erzeugt, die gegen 18 Uhr die Alarmierung auslöste. Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung waren die Einsatzkräfte mit mehreren Fahrzeugen vor Ort und leiteten die vorgesehenen Maßnahmen ein.

 

Unterschiedliche Rettungsmaßnahmen

Unmittelbar nach der Alarmierung leiteten die Mitarbeitenden die Räumung des betroffenen Bereichs ein und brachten die Bewohnerinnen und Bewohner vom Haus der Pflege St. Katharina in Sicherheit. Parallel dazu führte die Feuerwehr verschiedene Rettungsmaßnahmen durch. Ein besonderer Bestandteil der Übung war die Rettung über den Balkon: Unter Atemschutz drangen die Einsatzkräfte in die „verrauchte“ Personalküche vor und retteten eine Übungspuppe aus dem Gefahrenbereich. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Evakuierung von Bewohnerinnen und Bewohnern, die auf Unterstützung beim Verlassen ihres Bettes angewiesen sind. Dabei wurde der Einsatz von Evakuierungsdecken für den Transport über das Treppenhaus praktisch erprobt.

 

Alle in Sicherheit

Am Ende wurden alle Beteiligten unversehrt in „Sicherheit gebracht“. „Solche Übungen sind wichtig, um bereits bestehende Abläufe zu festigen und die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitenden und den Einsatzkräften weiter zu stärken“, so Manuela Scheller. Gerade in einer Pflegeeinrichtung sind klare Abläufe, eine gute Vorbereitung und das koordinierte Zusammenwirken aller Beteiligten von besonderer Bedeutung, um die Sicherheit zu gewähren.

 

 

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