Koordiniertes Vorgehen
Die Übung wurde unter der Leitung von Feuerwehrkommandant Jörg Lehmeyer und Einrichtungsleiterin Manuela Scheller geplant und vorbereitet. Im Mittelpunkt standen das Zusammenspiel aller Beteiligten sowie das sichere und koordinierte Vorgehen im Falle eines Brandereignisses. Für das Übungsszenario bereitete die Feuerwehr einen simulierten Brand in der Personalküche vor. Mithilfe einer Nebelmaschine wurde eine entsprechende Rauchentwicklung erzeugt, die gegen 18 Uhr die Alarmierung auslöste. Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung waren die Einsatzkräfte mit mehreren Fahrzeugen vor Ort und leiteten die vorgesehenen Maßnahmen ein.
Unterschiedliche Rettungsmaßnahmen
Unmittelbar nach der Alarmierung leiteten die Mitarbeitenden die Räumung des betroffenen Bereichs ein und brachten die Bewohnerinnen und Bewohner vom Haus der Pflege St. Katharina in Sicherheit. Parallel dazu führte die Feuerwehr verschiedene Rettungsmaßnahmen durch. Ein besonderer Bestandteil der Übung war die Rettung über den Balkon: Unter Atemschutz drangen die Einsatzkräfte in die „verrauchte“ Personalküche vor und retteten eine Übungspuppe aus dem Gefahrenbereich. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Evakuierung von Bewohnerinnen und Bewohnern, die auf Unterstützung beim Verlassen ihres Bettes angewiesen sind. Dabei wurde der Einsatz von Evakuierungsdecken für den Transport über das Treppenhaus praktisch erprobt.
Alle in Sicherheit
Am Ende wurden alle Beteiligten unversehrt in „Sicherheit gebracht“. „Solche Übungen sind wichtig, um bereits bestehende Abläufe zu festigen und die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitenden und den Einsatzkräften weiter zu stärken“, so Manuela Scheller. Gerade in einer Pflegeeinrichtung sind klare Abläufe, eine gute Vorbereitung und das koordinierte Zusammenwirken aller Beteiligten von besonderer Bedeutung, um die Sicherheit zu gewähren.



